#345: International Booker Prize 2026

In dieser Sonderfolge zum International Booker 2026 mit Anika, Robin und Meike: „Frauen ohne Männer“ von Shahrnush Parsipur (englische Übersetzung: Faridoun Farrokh), „Wachskind“ von Olga Ravn (englische Übersetzung: Martin Aitken) und „On Earth nike air jordan 1 high og sp union bbs fd2565 100 As It Is Beneath“ von Ana Paula Maia (englische Übersetzung: Padma Viswanathan).
Die dreizehn Bücher der Longlist repräsentieren 14 Länder auf vier Kontinenten und wurden aus elf Sprachen ins Englische übersetzt. Wir stellen euch drei Werke näher vor, schauen aber zunächst auf die Shortlist und den großen Favoriten „Lichtspiel“ von Daniel Kehlmann (Übersetzer: Ross Benjamin).

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#344: Die Penissaison ist eröffnet

In dieser Folge mit Anika, Meike und Robin: „Fuckgirl“ von Bianca Jankovska, „Mit Wittgenstein in der Schwulensauna“ von Vratislav Maňák (übersetzt von Lena Dorn) und „Das Spiel“ von Aisling Rawle (übersetzt von Lena Riebl).
Neverending stoooory, ah-ha-ha, ha-ha-ha: Kulturstaatsminister Weimer bringt weiter erfolgreich den Kulturbetrieb gegen sich auf, und wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Dann: Die Anschuldigungen gegen Christian Ulmen unterstreichen Rechtslücken, die schon längst geschlossen sein könnten, und lassen einmal mehr die Performative Males auf ihre Seifenkisten steigen.

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#343: Fresh, based, stabil

In dieser Folge mit Anika, Robin und Meike: „Gentlemen“ von Patricia Jozef (übersetzt von Dania Schüürmann), „Transkription“ von Ben Lerner (übersetzt von Nikolaus Stingl), „Wuthering Heights“ von Emily Brontë, „Heated Rivalry“ von Rachel Reid und „Box Hill“ von Adam Mars-Jones.
Merkt ihr es auch? Der Frühling liegt in der Luft, und damit auch der Beginn unserer geliebten Preislistensaison! Wir schauen auf die Titelauswahl, die beim International Booker Prize sowie beim Women’s Prize für Fiction an den Start gehen. Und wir widmen uns den Abneigungen und Vorlieben unseres Kulturstaatsministers Wolfram Weimer, der statt in linke Buchläden lieber mit Timothée Chalamet air jordan 4 thunder 2023 in die Oper gehen möchte.

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#342: Papierstau vs. Paw Patrol

In dieser Folge mit Meike, Anika, Robin und Cihan Acar: „Casino“ von Cihan Acar, „Oroppa“ von Safae el Khannoussi (übersetzt von Stefanie Ochel) und „Die Flucht der Bärin“ von Joanna Bator (übersetzt von Lisa Palmes).
Im Nachrichtenblock machen wir eine kleine Textanalyse der jüngsten Statements von Alice Schwarzer: Wurden ihre Äußerungen über AfD-Girl Alice Weidel wirklich aus dem Zusammenhang gerissen? Und weil die gesichert rechtsextreme Partei nicht nur schlimme Frauen zu bieten hat, sprechen wir außerdem über Manosphere-Schwurbelboy Maximilian Krah, den die Leipziger Buchmesse jetzt kurzerhand ausgeladen hat.

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#341: Kurt Dödel und ich

In dieser Folge mit Meike, Robin und Anika: „Half His Age“ von Jennette McCurdy, „Schleifen“ von Elias Hirschl und „Mittelalte Frauen“ von Curtis Sittenfeld.
Die Wichtigkeit von Medienkompetenz ist eines unserer Lieblingsthemen, und normalerweise steht dabei das gedruckte Wort im Mittelpunkt. Aus aktuellem Anlass schauen wir im heutigen Nachrichtenblock auf die Darstellungsformen Fernsehshow und Film und klären die Frage, ob und inwieweit die Realität immer mehr zur Fiktion wird: Wir sprechen übers „Dschungelcamp“ und „Melania“!
In ihrem Debüt „Half His Age“ schildert Ex-Kinderstar Jennette McCurdy die sexuelle Beziehung zwischen einer 17-Jährigen und ihrem mehr als doppelt so alten Lehrer – und viele Rezensent*innen sind schockiert.

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#340: Der literarische Wohlstandsverband

In dieser Folge mit Meike, Robin und Anika: „Gegenwart machen“ von Erika Thomalla, „Der Film“ von Kristín Eiríksdóttir, „Qwert“ von Walter Moers und „Ein Mädchen verließ das Zimmer“ von Ulrikka S. Gernes.
Die Welt dreht durch, doch der Podcast der Liebe ist zurück aus der Winterpause und startet in diese Ausgabe mit mehreren Eimern Begeisterung für… *checks notes*… die Wissenschaft! Ja! (Nehmt das, ihr Schwurbelmaniacs!) Ein Kompendium von Erika Thomalla war bereits die Basis für unsere Sonderfolge „Literarischer Journalismus“, jetzt widmen wir uns den neusten Veröffentlichungen der Münchner Buchwissenschaftlerin: „Gegenwart machen: Eine Oral History des Popjournalismus“.

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#339: feat. Laura Wiesböck

Willkommen zur diesjährigen Jahresabschlussfolge! Wir blicken zurück auf unsere zahlreichen Knaller-Gäst*innen, die besten Bücher und die Spezialsendungen des Jahres 2025. Und natürlich frönen wir der Papierstau-Tradition, mit einem Special Guest aufzuwarten: Mit Laura Wiesböck haben wir zum ersten Mal eine Sachbuchautorin im Interview! Die Soziologin hat „Digitale Diagnosen“ und „In besserer Gesellschaft“ verfasst, beide Bücher haben wir besprochen – und Lauras Themen wie die digitale Welt, der Aufstieg der Neuen Rechten und  die Spaltung der Gesellschaft haben in unseren Diskussionen das ganze Jahr über eine herausgehobene Rolle gespielt. Wir lassen mit Laura vergangene Shows Revue passieren – schaltet ein! 

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#338: Besoffen unterm Weihnachtsbaum

In dieser Folge mit Anika, Robin und Meike: „Love in Exile“ von Shon Faye, „Scheißkerle“ von Andrev Walden und „Gossip“ von Kelsey McKinney.
Von wegen besinnliche Adventszeit, in der Literaturkritikszene gibt’s Beef, und der geht so: Die Zeit hat den Roman eines rechtsextremen Autors rezensiert (und das erstaunlich schlecht). Darüber regt sich die taz auf und fordert: Nazikultur nicht normalisieren, lieber komplett ignorieren. Das wiederum missfällt The European, der der taz Zensur vorwirft. Keine Sorge, wir dröseln das für euch auf!

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#337: Peniskanone mit Ladehemmung

In dieser Folge mit Anika, Meike und Robin: „Die Unbußfertigen“ von Elina Penner, „I Feel You“ von Yasmine M‘Barek und „Die viktorianische Chaiselongue“ von Marghanita Laski.
Im Nachrichtenblock widmen wir uns heute zwei launigen Lyrikern: Wolfram Weimer (Kulturstaatsminister mit Eiterbeulenexpertise) und Rainer Maria Rilke (150 Jahre alter Sack aus Prag, schreibt über Wandteppiche, den Tod etc.). Außerdem: Das Cambridge Dictionary kürt „parasozial“ zum Wort des Jahres, inspiriert von einer blonden Sängerin, die vorgibt, Englischlehrerin zu sein, aber das Schicksal der Ophelia irgendwie missverstanden hat.

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#336: Body Acceptance für Nacktmulle

In dieser Folge mit Meike, Robin, Anika und Werner Löcher-Lawrence: „Meine Freunde“ von Hisham Matar, „Das gute Übel“ von Samanta Schweblin und „Alles ganz schlimm“ von Julia Pustet.
Der Booker Prize 2025 geht an David Szalays Roman „Flesh“ (dt.: „Was nicht gesagt werden kann“) – nicht unsere erste Wahl, aber wir gratulieren natürlich und werfen einen Blick aufs Gewinnerbuch. Dann schauen wir auf die Liste der Bücher, die in den USA am häufigsten aus Schulbüchereien verbannt wurden: Kein Autor wurde so oft verboten air jordan 23 howard university pe wie Stephen King, mehr als 200-mal wurden seine Werke aus dem Bestand entfernt.

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