#355: Der Problem-Flund

In dieser Folge mit Meike, Anika und Robin: „Das Leben der M“ von Rachel Cusk (übersetzt von Eva Bonné), „Poppkultur“ von Bianca Narwath und „Der neunte Kreis“ von Sophie Stein.
Lesen bildet! Während Deutschland rätselt, wie das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zustande gekommen ist und was es für den Rest der Republik bedeutet, haben wir schon vor rund einem Jahr Erklärungen geliefert: Im Gespräch mit Podcast-Freund Alexander Prinz über sein Buch „Oststolz“, das angesichts der aktuellen Lage ein brandheißer Lektüretipp bleibt.

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Interview: Clemens J. Setz

INTERVIEW! Rekord: Zum dritten Mal begrüßen wir den wundervollen Clemens J. Setz in unserer Show – sein Werk ist einfach so spannend, dass uns nie die Fragen ausgehen! Außerdem kann man sich mit ihm herrlich in literarischen Sidequests verlieren, wie dieses Gespräch beweist: Angetreten als Interview zu seinem neuen Erzählband „Mein Leben als Noiseband“, purzelt diese Aufnahme ratzfatz in den Kaninchenbau der Internetliteratur, und es geht nicht nur um Clemens’ Erzählungen…

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#354: Wir brauchen euch nicht

In dieser Folge mit Meike, Anika, Robin und Clemens J. Setz: „Mein Leben als Noiseband“ von Clemens J. Setz, „Simsalabim, Simon Brenner“ von Luca Kieser und „Das Herz im Winter“ von Kevin Barry (Übersetzer: Thomas Überhoff).
Ruckzuck ist die Lippe dick: Hinter den Kulissen des Bachmannpreises droht offenbar ein Pflasternotstand, weil all die verletzten Eitelkeiten rund um die Rückkehr von Insa Wilke als Juryvorsitzende zu tiefen Egowunden und einem veritablen Juror*innen-Exodus geführt haben. Wer hier bei wem am Schellenbaum gerüttelt hat – wir haben den Gossip! Apropos Schellenbaum: Wir sprechen auch über den Deutschen Buchpreis. Ein bisschen zumindest.

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Interview: Tony Tulathimutte

Interview (in English)! Tony Tulathimutte’s latest book „Rejection“ (German edition: „Fiasko“) about, you know: rejection experienced by a cast of very online characters, was a veritable hit, and what can we say: We joined the fan club, gave Tony a zoom call and discussed his collection of interconnected stories with him. Among our topics: The connection between the online and the offline world , the relatability of cringe, and the power of some very inspiring sluts. Tune in!

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#353: Maximal asozial

In dieser Folge mit Meike, Anika, Robin, Tony Tulathimutte und Slata Roschal: „Fiasko“ von Tony Tulathimutte (übersetzt von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr), „Papenburg“ von Philipp Oehmke und „Es ist die Leichtigkeit, die den Herrn am Tisch von der Putzfrau unterscheidet“ von Slata Roschal.
Die Longlist des Booker Prize hat in der internationalen Lesegemeinschaft für große Überraschung gesorgt, denn die nominierten Titel hatten nur wenige auf dem Zettel. Warum die Begeisterung trotzdem groß ist, klären wir in unserem Nachrichtenblock, ebenso wie die Frage, ob man als Autor*in von einem Stipendium leben kann: Wir sprechen mit Slata Roschal über die ökonomische Situation ihrer Zunft und wie man literarische Förderprogramme optimieren könnte.

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#352: Hobosexual

In dieser Folge mit Meike, Anika und Robin: „Memories of Heidelberg“ von Heinz Strunk, „Annie Robot“ von Sierra Greer (übersetzt von Stefanie Schäfer) und „Zeit der Monster“ von Şeyda Kurt.
Wie spannend ein Literaturpreis ist, hängt entscheidend von der Qualität der Jury ab – und das Schicksal (aka der ORF und die BBC) meint es gut mit uns: Insa Wilke ist zurück als Juryvorsitzende des Bachmannpreises, und Jarvis Cocker ist in diesem Jahr Juror beim Booker Prize! Ob Letzterer nach Papierstau-Maßstäben abgeliefert hat, ist zum Zeitpunkt der Ausstrahlung dieser Show bereits bekannt, aber Eure Lieblingspodcaster*innen haben aufgezeichnet, kurz bevor die Longlist veröffentlicht wurde: Surft mit uns durch die große Spekulationszeitschleife!

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#351: Loui, der Gallertpriniz

In dieser Folge mit Meike, Robin und Anika: „Contrapposto“ von Dave Eggers (übersetzt von Andrea O’Brien), „In Bloom“ von Liz Allan (übersetzt von Lisa Kögeböhn) und „Die Harzreise“ von Steffen Kopetzky.
Papierstau Podcast ist zurück aus der Sommerfrische und direkt in bester Feierlaune! Anlässe gibt es genug: Robins Geburtstag, Preise für Clemens J. Setz, Elias Hirschl und Christine Wunnicke sowie einen Bachmannwettbewerb mit starkem Gewinnertext und deutlichen Worten des Juryvorsitzenden a.D. Klaus Kastberger. Beunruhigend sind dagegen die Zahlen, die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vorgelegt hat: Die Buchverkäufe gehen deutlich zurück. Umso wichtiger, dass wir wieder am Start sind und Lust aufs Lesen machen!

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#350: Wir sind einfach zu funny

In dieser Folge mit Anika, Robin und Meike: „Mein Traumjob bei Facebook und wie ich all meine Ideale verlor“ von Sarah Wynn-Williams (übersetzt von Dorothee Merkel), „Das Wasser wiegt schwerer als die Zeit“ von Ginevra Lamberti (übersetzt von Annette Kopetzki) und „Sehnsucht“ von Szczepan Twardoch (übersetzt von Olaf Kühl).
Der Preislistenpodcast ist mal wieder on top of its game: Wir gratulieren den Gewinnerinnen des Women’s Prize for Fiction und Nonfiction, lassen den International Booker Revue passieren und freuen uns auf den Children’s Booker sowie den regulären Booker, um dann unser Augenmerk gen Klagenfurt zu richten.

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#349: Ultraviolence

In dieser Sonderfolge mit Robin, Meike und Anika: „Letzte Ausfahrt Brooklyn“ von Hubert Selby Jr. (übersetzt von Kai Molvig), „McGlue“ von Ottessa Moshfegh (übersetzt von Anke Caroline Burger) und „Fight Club“ von Chuck Palahniuk (übersetzt von Fred Künzel).
Papierstau Podcast haut euch heute auf die Schnauze – natürlich nur im literarischen Sinne! Denn in unserer heutigen Sonderfolge beschäftigen wir uns mit Büchern, in denen Gewalt eine besondere Rolle spielt und die – ja, was genau? Gewalt als ästhetisches Mittel einsetzen? Sie verherrlichen? Oder mit ihrem Inhalt Lesende gar zu Mord und Totschlag anstiften?

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Interview: Martin Piekar

Endlich: Martins Piekar Debütroman „Vom Fällen eines Stammbaums“ ist erschienen! Drei Jahre lang haben wir sehnsüchtig darauf gewartet, denn damals trafen wir Martin beim Klagenfurter Bachmannwettbewerb und waren von seinem Vortrag geflasht. Jetzt haben wir erneut mit ihm gesprochen: Über die Familiengeschichte des jungen deutsch-polnischen Mannes, der im Buch seine alkoholkranke, depressive Mutter pflegt, über die Macht von Freundschaft, Musik und Poesie, und darüber, warum er ein echter Bastard ist (seine Worte, nicht unsere! :-)). Schaltet ein und lauscht dem wunderbaren Martin Piekar!

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