Interview: Tony Tulathimutte

Interview (in English)! Tony Tulathimutte’s latest book „Rejection“ (German edition: „Fiasko“) about, you know: rejection experienced by a cast of very online characters, was a veritable hit, and what can we say: We joined the fan club, gave Tony a zoom call and discussed his collection of interconnected stories with him. Among our topics: The connection between the online and the offline world , the relatability of cringe, and the power of some very inspiring sluts. Tune in!

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#353: Maximal asozial

In dieser Folge mit Meike, Anika, Robin, Tony Tulathimutte und Slata Roschal: „Fiasko“ von Tony Tulathimutte (übersetzt von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr), „Papenburg“ von Philipp Oehmke und „Es ist die Leichtigkeit, die den Herrn am Tisch von der Putzfrau unterscheidet“ von Slata Roschal.
Die Longlist des Booker Prize hat in der internationalen Lesegemeinschaft für große Überraschung gesorgt, denn die nominierten Titel hatten nur wenige auf dem Zettel. Warum die Begeisterung trotzdem groß ist, klären wir in unserem Nachrichtenblock, ebenso wie die Frage, ob man als Autor*in von einem Stipendium leben kann: Wir sprechen mit Slata Roschal über die ökonomische Situation ihrer Zunft und wie man literarische Förderprogramme optimieren könnte.

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#352: Hobosexual

In dieser Folge mit Meike, Anika und Robin: „Memories of Heidelberg“ von Heinz Strunk, „Annie Robot“ von Sierra Greer (übersetzt von Stefanie Schäfer) und „Zeit der Monster“ von Şeyda Kurt.
Wie spannend ein Literaturpreis ist, hängt entscheidend von der Qualität der Jury ab – und das Schicksal (aka der ORF und die BBC) meint es gut mit uns: Insa Wilke ist zurück als Juryvorsitzende des Bachmannpreises, und Jarvis Cocker ist in diesem Jahr Juror beim Booker Prize! Ob Letzterer nach Papierstau-Maßstäben abgeliefert hat, ist zum Zeitpunkt der Ausstrahlung dieser Show bereits bekannt, aber Eure Lieblingspodcaster*innen haben aufgezeichnet, kurz bevor die Longlist veröffentlicht wurde: Surft mit uns durch die große Spekulationszeitschleife!

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#351: Loui, der Gallertpriniz

In dieser Folge mit Meike, Robin und Anika: „Contrapposto“ von Dave Eggers (übersetzt von Andrea O’Brien), „In Bloom“ von Liz Allan (übersetzt von Lisa Kögeböhn) und „Die Harzreise“ von Steffen Kopetzky.
Papierstau Podcast ist zurück aus der Sommerfrische und direkt in bester Feierlaune! Anlässe gibt es genug: Robins Geburtstag, Preise für Clemens J. Setz, Elias Hirschl und Christine Wunnicke sowie einen Bachmannwettbewerb mit starkem Gewinnertext und deutlichen Worten des Juryvorsitzenden a.D. Klaus Kastberger. Beunruhigend sind dagegen die Zahlen, die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vorgelegt hat: Die Buchverkäufe gehen deutlich zurück. Umso wichtiger, dass wir wieder am Start sind und Lust aufs Lesen machen!

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#350: Wir sind einfach zu funny

In dieser Folge mit Anika, Robin und Meike: „Mein Traumjob bei Facebook und wie ich all meine Ideale verlor“ von Sarah Wynn-Williams (übersetzt von Dorothee Merkel), „Das Wasser wiegt schwerer als die Zeit“ von Ginevra Lamberti (übersetzt von Annette Kopetzki) und „Sehnsucht“ von Szczepan Twardoch (übersetzt von Olaf Kühl).
Der Preislistenpodcast ist mal wieder on top of its game: Wir gratulieren den Gewinnerinnen des Women’s Prize for Fiction und Nonfiction, lassen den International Booker Revue passieren und freuen uns auf den Children’s Booker sowie den regulären Booker, um dann unser Augenmerk gen Klagenfurt zu richten.

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#349: Ultraviolence

In dieser Sonderfolge mit Robin, Meike und Anika: „Letzte Ausfahrt Brooklyn“ von Hubert Selby Jr. (übersetzt von Kai Molvig), „McGlue“ von Ottessa Moshfegh (übersetzt von Anke Caroline Burger) und „Fight Club“ von Chuck Palahniuk (übersetzt von Fred Künzel).
Papierstau Podcast haut euch heute auf die Schnauze – natürlich nur im literarischen Sinne! Denn in unserer heutigen Sonderfolge beschäftigen wir uns mit Büchern, in denen Gewalt eine besondere Rolle spielt und die – ja, was genau? Gewalt als ästhetisches Mittel einsetzen? Sie verherrlichen? Oder mit ihrem Inhalt Lesende gar zu Mord und Totschlag anstiften?

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Interview: Martin Piekar

Endlich: Martins Piekar Debütroman „Vom Fällen eines Stammbaums“ ist erschienen! Drei Jahre lang haben wir sehnsüchtig darauf gewartet, denn damals trafen wir Martin beim Klagenfurter Bachmannwettbewerb und waren von seinem Vortrag geflasht. Jetzt haben wir erneut mit ihm gesprochen: Über die Familiengeschichte des jungen deutsch-polnischen Mannes, der im Buch seine alkoholkranke, depressive Mutter pflegt, über die Macht von Freundschaft, Musik und Poesie, und darüber, warum er ein echter Bastard ist (seine Worte, nicht unsere! :-)). Schaltet ein und lauscht dem wunderbaren Martin Piekar!

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#348: Baby-Barbecue? Witzig!

In dieser Folge mit Meike, Anika, Robin, Martin Piekar und Nora Gomringer: „Vom Fällen eines Stammbaums“ von Martin Piekar, „Der Sohn des Oligarchen“ von Patrick Radden Keefe und „Am Meerschwein übt das Kind den Tod“ von Nora Gomringer.
Der Christian-Kracht-Fanpodcast gratuliert fellow Fanboi Marius Goldhorn, der mit „Die Prozesse“ gerade den Literaturpreis der deutschen Wirtschaft abgestaubt hat! Kracht-Freund Moritz von Uslar ist hingegen schwer geknickt (vermuten wir zumindest): In Zehdenick, Schauplatz seiner zwei „Deutschboden“-Bände über den Rechtsruck im Osten, wurde zum ersten Mal in Brandenburg ein AfD-Bürgermeister direkt gewählt.

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Interview: Garth Greenwell

INTERVIEW! Garth Greenwell’s new novel „Small Rain“ (German translation: „Kleiner Regen“) tells the story of a man who is hospitalized with a severe illness: While COVID is raging, he lies in the ICU and ponders what his life has amounted to. Was it the right decision to dedicate himself to literature? How has his life changed over the last years, when he ceased adventuring in Eastern Europe in favor of living with a poet in Iowa? And is kindness an effective weapon in Trump’s America? Once more, Garth Greenwell dives into examining human consciousness in a body under pressure, and we are very happy to welcome one of America’s finest authors on our show – for the second time!

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#347: Das doppelte Zombiechen

In dieser Folge mit Meike, Robin, Anika und Garth Greenwell: „Kleiner Regen“ von Garth Greenwell (übersetzt von Milena Adam), „Ein ziemlich anderes Leben“ von Mokhtar Amoudi (übersetzt von Alexandra Baisch) und „Yesteryear“ von Caro Claire Burke (übersetzt von Dietlind Falk und Lisa Kögeböhn).
Und schon wieder hat es Wolfram Weimer in unseren Nachrichtenblock geschafft. Nach seinem fragwürdigen Ausschluss dreier Buchhandlungen von einem Preisverfahren hat nun einer der betroffenen Läden geklagt und vom Berliner Verwaltungsgericht Recht bekommen: Auch ein Kulturstaatsminister darf andere nicht als „politische Extremisten“ bezeichnen, ohne dafür konkrete Beweise vorzulegen.

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