#349: Ultraviolence

In dieser Sonderfolge mit Robin, Meike und Anika: „Letzte Ausfahrt Brooklyn“ von Hubert Selby Jr. (übersetzt von Kai Molvig), „McGlue“ von Ottessa Moshfegh (übersetzt von Anke Caroline Burger) und „Fight Club“ von Chuck Palahniuk (übersetzt von Fred Künzel).
Papierstau Podcast haut euch heute auf die Schnauze – natürlich nur im literarischen Sinne! Denn in unserer heutigen Sonderfolge beschäftigen wir uns mit Büchern, in denen Gewalt eine besondere Rolle spielt und die – ja, was genau? Gewalt als ästhetisches Mittel einsetzen? Sie verherrlichen? Oder mit ihrem Inhalt Lesende gar zu Mord und Totschlag anstiften?

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Interview: Martin Piekar

Endlich: Martins Piekar Debütroman „Vom Fällen eines Stammbaums“ ist erschienen! Drei Jahre lang haben wir sehnsüchtig darauf nike air jordan 1 high og sp union bbs fd2565 100 gewartet, denn damals trafen wir Martin beim Klagenfurter Bachmannwettbewerb und waren von seinem Vortrag geflasht. Jetzt haben wir erneut mit ihm gesprochen: Über die Familiengeschichte des jungen deutsch-polnischen Mannes, der im Buch seine alkoholkranke, depressive Mutter pflegt, über die Macht von Freundschaft, Musik und Poesie, und darüber, warum er ein echter Bastard ist (seine Worte, nicht unsere! :-)). Schaltet ein und lauscht dem wunderbaren Martin Piekar!

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#348: Baby-Barbecue? Witzig!

In dieser Folge mit Meike, Anika, Robin, Martin Piekar und Nora Gomringer: „Vom Fällen eines Stammbaums“ von Martin Piekar, „Der Sohn des Oligarchen“ von Patrick Radden Keefe und „Am Meerschwein übt das Kind den Tod“ von Nora Gomringer.
Der Christian-Kracht-Fanpodcast gratuliert fellow Fanboi Marius Goldhorn, der mit „Die Prozesse“ gerade den Literaturpreis der deutschen Wirtschaft abgestaubt hat! Kracht-Freund Moritz von Uslar ist hingegen schwer geknickt (vermuten wir zumindest): In Zehdenick, Schauplatz seiner zwei „Deutschboden“-Bände über den Rechtsruck im Osten, wurde zum ersten Mal in Brandenburg ein AfD-Bürgermeister direkt gewählt.

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Interview: Garth Greenwell

INTERVIEW! Garth Greenwell’s new novel „Small Rain“ (German translation: „Kleiner Regen“) tells the story of a man who is hospitalized with a severe illness: While COVID is raging, he lies in the ICU and ponders what his life has amounted to. Was it the right decision to dedicate himself to literature? How has his life changed over the last years, when he ceased adventuring in Eastern Europe in favor of living with a poet in Iowa? And is kindness an effective weapon in Trump’s America? Once more, Garth Greenwell dives into examining human consciousness in a body under pressure, and we are very happy to welcome one of America’s finest authors on our show – for the second time!

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#347: Das doppelte Zombiechen

In dieser Folge mit Meike, Robin, Anika und Garth Greenwell: „Kleiner Regen“ von Garth Greenwell (übersetzt von Milena Adam), „Ein ziemlich anderes Leben“ von Mokhtar Amoudi (übersetzt von Alexandra Baisch) und „Yesteryear“ von Caro Claire Burke (übersetzt von Dietlind Falk und Lisa Kögeböhn).
Und schon wieder hat es Wolfram Weimer in unseren Nachrichtenblock geschafft. Nach seinem fragwürdigen Ausschluss dreier Buchhandlungen von einem Preisverfahren hat nun einer der betroffenen Läden geklagt und vom Berliner Verwaltungsgericht Recht bekommen: Auch ein Kulturstaatsminister darf andere nicht als „politische Extremisten“ bezeichnen, ohne dafür konkrete Beweise vorzulegen.

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#346: Kurz und schmutzig

In dieser Folge mit Anika, Meike und Robin: „Nur das Allerbeste“ von Zoe Dubno (Übersetzung: Anke Caroline Burger), „John of John“ von Douglas Stuart (Übersetzung: Sophie Zeitz) und „Der Vorhang“ von Ondřej Hübl (Übersetzung: Daniela Pusch).
Ist der alte weiße Bücherdude Denis Scheck ein schlimmer Sexist, Rassist, Ableist, Klassist, ein Typ ohne jegliche Qualifikation, eine Gefahr für die Demokratie, ein Mann, der angetreten ist, um die Literatur zu zerstören? Wir sprechen eine Triggerwarnung für den Buzzword-Überbietungswettkampf aus, der im Internet ausgebrochen ist. Welche Form der Kritik verdient die Literaturkritik? Der Metapodcast debattiert.

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#345: International Booker Prize 2026

In dieser Sonderfolge zum International Booker 2026 mit Anika, Robin und Meike: „Frauen ohne Männer“ von Shahrnush Parsipur (englische Übersetzung: Faridoun Farrokh), „Wachskind“ von Olga Ravn (englische Übersetzung: Martin Aitken) und „On Earth As It Is Beneath“ von Ana Paula Maia (englische Übersetzung: Padma Viswanathan nike air jordan 1 retro low lifted black 2017 - The 10 Best Nike Running Shoes of 2024 - Running Shoe Reviews).
Die dreizehn Bücher der Longlist repräsentieren 14 Länder auf vier Kontinenten und wurden aus elf Sprachen ins Englische übersetzt. Wir stellen euch drei Werke näher vor, schauen aber zunächst auf die Shortlist und den großen Favoriten „Lichtspiel“ von Daniel Kehlmann (Übersetzer: Ross Benjamin).

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#344: Die Penissaison ist eröffnet

In dieser Folge mit Anika, Meike und Robin: „Fuckgirl“ von Bianca Jankovska, „Mit Wittgenstein in der Schwulensauna“ von Vratislav Maňák (übersetzt von Lena Dorn) und „Das Spiel“ von Aisling Rawle (übersetzt von Lena Riebl).
Neverending stoooory, ah-ha-ha, ha-ha-ha: Kulturstaatsminister Weimer bringt weiter erfolgreich den Kulturbetrieb gegen sich auf, und wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Dann: Die Anschuldigungen gegen Christian Ulmen unterstreichen Rechtslücken, die schon längst geschlossen sein könnten, und lassen einmal mehr die Performative Males auf ihre Seifenkisten steigen.

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#343: Fresh, based, stabil

In dieser Folge mit Anika, Robin und Meike: „Gentlemen“ von Patricia Jozef (übersetzt von Dania Schüürmann), „Transkription“ von Ben Lerner (übersetzt von Nikolaus Stingl), „Wuthering Heights“ von Emily Brontë, „Heated Rivalry“ von Rachel Reid und „Box Hill“ von Adam Mars-Jones.
Merkt ihr es auch? Der Frühling liegt in der Luft, und damit auch der Beginn unserer geliebten Preislistensaison! Wir schauen auf die Titelauswahl, die beim International Booker Prize sowie beim Women’s Prize für Fiction an den Start gehen. Und wir widmen uns den Abneigungen und Vorlieben unseres Kulturstaatsministers Wolfram Weimer, der statt in linke Buchläden lieber mit Timothée Chalamet in die Oper gehen möchte.

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#342: Papierstau vs. Paw Patrol

In dieser Folge mit Meike, Anika, Robin und Cihan Acar: „Casino“ von Cihan Acar, „Oroppa“ von Safae el Khannoussi (übersetzt von Stefanie Ochel) und „Die Flucht der Bärin“ von Joanna Bator (übersetzt von Lisa Palmes).
Im Nachrichtenblock machen wir eine kleine Textanalyse der jüngsten Statements von Alice Schwarzer: Wurden ihre Äußerungen über AfD-Girl Alice Weidel wirklich aus dem Zusammenhang gerissen? Und weil die gesichert rechtsextreme Partei nicht nur schlimme Frauen zu bieten hat, sprechen wir außerdem über Manosphere-Schwurbelboy Maximilian Krah, den die Leipziger Buchmesse jetzt kurzerhand ausgeladen hat.

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